Steuerbegünstigung  

Steuerabschreibung

Letzter Stand bei energetischer Sanierung und Steuerabschreibung

Grundsätzlich gilt weiterhin: Wer Gebäude vom Fachmann sanieren lässt und dadurch den Energieverbrauch senkt, erhält Steuervergünstigungen oder Landesbeiträge. Dadurch können Energie und bares Geld gespart werden!
 

Steuerliche Begünstigungen vom Staat für die Gebäudesanierung

Für außerordentliche Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten von Wohnungen und Wohngebäuden kann ein Teil der Ausgaben von der Einkommenssteuer (IRPEF) abgezogen werden (auf 10 Jahre aufgeteilt). Der Steuerabzug wurde als fixe Norm in das Steuergesetz aufgenommen und ist somit auf unbefristete Zeit verlängert.

Mit 26. Juni 2012 wurde der Steuerabzug von 36% auf 50% angehoben. Dieser erhöhte Steuerabzug gilt bis zum 30.06.2013. Danach beträgt der Steuerabzug wieder 36%.

Der Maximalbetrag der Spesen wurde im selben Zuge von 48.000 auf 96.000 Euro angehoben. Auch dies gilt für den genannten Zeitraum.

Gefördert werden außerordentliche Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten, die der Erneuerung und Verbesserung des Gebäudes dienen, wie Austausch der Fenster, Einbau einer Heizanlage, Errichtung von Umzäunungen usw.), Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten (gilt vor allem für Gebäude mit einem besonderen architektonischen oder historischen Wert), bauliche Umgestaltung und andere förderungswürdige Bauarbeiten (wie z.B. Arbeiten zur Energieeinsparung, zur Anpassung an diverse Sicherheitsbestimmungen, …) und dergleichen. Bei Kondominien werden auch ordentliche Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten, die zur Erhaltung des Gebäudes bzw. der technischen Anlagen dienen) gefördert.

Auch der Ankauf bereits sanierter Wohnungen kann steuerlich geltend gemacht werden.

Weitere Infos unter:
www.agenziaentrate.it
(ristrutturazioni edilizie: le agevolazioni fiscali – febbraio 2012)



Für folgende Maßnahmen können sogar 55% von der Einkommenssteuer (IRPEF) abgezogen werden:

  • für Sanierungsarbeiten zur energietechnischen Optimierung von bestehenden Gebäuden, sofern der gesetzlich vorgeschriebene Primärenergiebedarf für Heizzwecke (Legislativdekret vom 11.03.2008) eingehalten werden kann. Der Höchstbetrag des Abzugs beläuft sich auf 100.000 € und muss zu gleichen Teilen auf 10 Jahre augeteilt werden. Weiters müssen die Ausgaben belegbar sein und innerhalb 31.12.2012 getätigt werden.

 

  • für Ausgaben an bestehenden Gebäuden, Teilen davon oder Immobilieneiheiten sofern diese die vorgegeben Wärmedämmwerte (U-Werte) einhalten. Begünstigt werden Ausgaben für feste vertikale (Mauern), und horizontale (Dächer, Decken und Böden) Strukturen, sowie Fenster einschließlich Fensterstöcke. Der Höchstbetrag des Abzuges beläuft sich auf 60.000 € und muss zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt werden. Die Ausgaben müssen belegbar sein und innerhalb 31.12.2012 getätigt werden.
  • für den Austausch der alten Heizanlage und deren Ersetzung durch einen Brennwertkessel oder eine Geothermieanlage oder eine Wärmepumpe, sowie die diesbezügliche Anpassung des Verteilersystems. Der Höchstbetrag des Abzuges beläuft sich auf 30.000 € und muss zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt werden. Die Ausgaben müssen belegbar sein und innerhalb 31.12.2012 getätigt werden.

 

  • für die Anschaffung von Sonnenkollektoren zur Bereitung von Warmwasser Der Höchstbetrag des Abzuges beläuft sich auf 60.000 € und muss zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt werden. Die Ausgaben müssen belegbar sein und innerhalb 31.12.2012 getätigt werden.



Neu ab 2013
Der Steuerabzug für energetische Sanierungsmaßnahmen wurde bitte Mitte 2013 verlängert. Ab 01. Jänner 2013 bis 30. Juni 2013 ist jedoch nur mehr 50% der Ausgaben abzugsfähig - nicht wie bisher 55%. Nach diesem Datum erhält man für energetische Sanierungsmaßnahmen nur mehr 36% Steuerabzug.

Technische Spesen:Die Kosten für die Ausstellung des Energieausweises bei Gesamt- und Teilsanierungen bzw. die Kosten für das Ausfüllen der technischen Unterlagen für die ENEA können ebenfalls von der Einkommenssteuer abgeschrieben werden.