Conto Termico 

Wärmekonto “Conto termico”
Für Privatpersonen und Kondominien

 

40% Förderung für den Einbau von Wärmepumpen, Solaranlagen und Biomasseanlagen

Mit 03. Jänner ist das entsprechende Ministerialdekret (Dekret vom 28. Dezember 2012) in Kraft getreten.

Für Privatpersonen und Kondominien sieht das neue Fördersystem (Conto termico) bis zu 40% Förderung vor. Die Förderung wird zu gleichen Teilen auf 2 bzw. 5 Jahre aufgeteilt.
 

Geförderte Maßnahmen

  • Austausch der alten Heizanlagen und deren Ersetzen durch eine elektrische oder gasbetriebene Wärmepumpe unter der Verwendung von Luft, Erdwärme oder Wasser als Energieträger, mit einer Nennleistung bis zu 1.000 kW
  • Austausch des elektrischen Warmwasserboilers und das Ersetzen mit einer Wärmepumpe
  • Einbau einer thermischen Solaranlage (Warmwasserproduktion) auch kombiniert mit einem solaren Kühlsystem (solar cooling) mit einer Bruttofläche bis zu 1.000 m²
  • Austausch der alten Heizanlagen in einem Gewächshaus oder einem ländlichen Gebäude und deren Ersetzen mit einer Biomasseanlage (Stückholz, Pellets, Hackgut) mit einer Nennleistung bis zu 1.000 kW

 

Dauer der Förderung

  • Austausch der Heizanlage mit einer Leistung bis zu 35 kW: 2 Jahre
  • Austausch der Heizanlage mit einer Leistung zwischen 35 und 1.000 kW: 5 Jahre
  • Austausch des elektrischen Warmwasserboilers: 2 Jahre
  • Einbau einer thermischen Solaranlage mit einer Bruttofläche bis zu 50 m²: 2 Jahr
  • Einbau einer thermischen Solaranlage mit einer Bruttofläche zwischen 50 und 1.000 m²: 5 Jahr


Hinweis:
Beträgt die Summe der Förderung nicht mehr als 600 Euro, so wird sie von der GSE in einer einmaligen Rate ausbezahlt.

Für die Berechnung der Förderung anerkannte Spesen

  • Abbruch und Entsorgung der alten Anlage (komplett oder teilweise)
  • Einbau der thermischen, mechanischen, elektrischen und elektronischen Analgen
  • Hydraulische Arbeiten und Maurerarbeiten, die erforderlich sind, um die Heizanlage fachgerecht auszuführen
  • Erforderliche Eingriffe am Verteilungsnetz, an der Warmwasseraufbereitung, an der Steuerung und Regelung, der Brennstoffbereitstellung und der Abgabesysteme

Planungsarbeiten im

  • Zusammenhang mit der durchgeführten Maßnahme


Die Spesen verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer, sofern diese einen Kostenpunkt darstellt.

Der Staat stellt 700 Millionen Euro für Privatpersonen, Kondominien und Firmen zur Verfügung. Sobald diese Gelder erschöpft sind wir neu entschieden, wie es mit dem so genannten Wärmekonto weiter geht. Ein Zähler auf der Internetseite der GSE gibt Aufschluss darüber, wie viel von den vorgesehenen Geldern noch zur Verfügung stehen.

Daher ist es nicht nur wichtig rechtzeitig um die Förderung anzusuchen, sondern auch den Zähler des GSE im Auge zu behalten, um am Ende nicht leer auszugehen.

Wichtig
Die Maximalbeträge der Förderung orientieren sich an der Art der Investition, der Leistung der Heizanlage und der Klimazone.

Gesuchsstellung

Innerhalb 60 Tage ab Durchführung bzw. Fertigstellung der Arbeiten muss der Antrag um Förderung, in elektronischer Form an die GSE (italienischer Netzbetreiber) übermittelt werden.

Das Ansucheformular wird innerhalb 60 Tage ab dem Inkrafttreten dieses Dekretes verfügbar sein.

Um in den Genuss der Förderung (Conto termico) zu kommen, müssen diverse technische Richtwerte erfüllt werden.

Wichtig
Aus den Bank- bzw. Postbelägen muss der Grund für die Überweisung, die Steuernummer des Gesuchstellers und die Steuer- und Mehrwertsteuernummer des Begünstigten hervorgehen. Die Summe der Einzahlungen muss mit den Gesamtspesen, welche im Förderungsgesuch angeführt wurden übereinstimmen.

Bei einem Austausch der Heizanlage, dem Einbau einer thermischen Solaranlagen eventuell kombiniert mit einem solaren Kühlsystem bei Gebäuden, welche eine Feuerungsleistung von über 100 kW aufweisen, muss zusätzlich zum Förderungsansuchen, vorab eine Energiediagnose und im Nachhinein ein Energiezertifikat erstellt werden.

Innerhalb 90 Tage ab dem Inkrafttreten dieses Dekretes wird ein Modell für die Erstellung der Energiediagnose bereitgestellt.

Für den Austausch von Heizanlagen mit einer Nennleistung zwischen 500 und 1.000 kW ist die Eintragung in ein eigenes Register vorgesehen.